Glossar

RACHET-OPTION

Ist eine Serie von At-the-Money-Optionen. In periodischen Abständen wird der Strike neu auf dem aktuellen Basiswertkurs gesetzt.

RAINBOW-OPTION

Bezieht sich auf mehrere Basiswerte. Die bekanntesten Typen von Rainbow-Optionen sind Best of und Worst of. Sie beziehen sich jeweils auf den am besten respektive am schlechtesten performanden Basiswert.

RANGE-OPTION

siehe Hamster-Option

RATING

Ein Rating ist eine Einstufung von Ländern, Banken und Kapitalmarkttiteln nach ihrer Bonität. Die Einstufung in einem Klassifikationssystem (z. B. AAA, AA, A, BBB etc.) wird von neutralen Ratingagenturen oder auch von Redaktionen international anerkannter Finanzzeitschriften vorgenommen. Ein Rating kann auch auf Wunsch des Emittenten durchgeführt werden. Zu den weltweit führenden Ratingagenturen zählen: Standard & Poor’s Corporation; Moody’s Investors Service; Keefe, Bruyette & Wood’s Inc.; International Banking Credit Analysis Ltd.

RATIO

Die Ratio drückt aus, wie viele Produkte benötigt werden, um einen Basiswert zu erwerben. Weist z. B. ein Warrant eine Ratio von 100 auf, besagt dies, dass es 100 Warrants braucht, um den Basiswert zum Preis des Strike zu kaufen.

REBATE

Eine Ausschüttung aufgrund einer Barriereverletzung wird als Rebate bezeichnet. Der Rebate wird in Prozent des Nominals ausgewiesen.

RECOVERY

Eine Barrier-Verletzung wird rückgängig gemacht.

REDEMPTION

siehe Rückzahlung

REFERENZANLEIHE

Bezeichnet die jeweilige Anleihe des Referenzschuldners, die dem Referenzschuldner-Zertifikat zugrunde liegt und das zusätzliche Kreditrisiko des Produkts definiert (siehe auch «Kreditereignis»).

REFERENZSCHULDNER

Bezeichnet den Schuldner einer Referenzanleihe.

REGELBASIERTE STRATEGIEN

Bei den regelbasierten Strategien findet eine mögliche Umschichtung der dem Produkt zugrundeliegenden Basiswerte an vordefinierten Zeitpunkten oder bei bestimmten Ereignissen, zum Beispiel bei der Überschreitung von zu Beginn definierten Kursschwellen, regelbasiert statt.

REVERSE-BONUSZERTIFIKAT

Das Reverse-Bonuszertifikat ist ein relativ seltenes Produkt, das das Auszahlungsprofil eines normalen Bonuszertifikats umkehrt. Der Anleger erhält mindestens den Bonusbetrag, wenn ein festgelegter Sicherheitslevel oberhalb (!) des aktuellen Basiswertkurses während der Laufzeit zu keiner Zeit verletzt wird. Das Produkt eignet sich daher nicht für steigende, sondern für seitwärts laufende oder fallende Märkte.

REVERSE CONVERTIBLE

Reverse Convertibles ermöglichen einen attraktiven garantierten Coupon. Annualisiert kann er schnell einmal über 15% betragen. Als Gegenleistung verzichtet der Anleger aber auf steigende Kurse des Basiswerts und partizipiert dagegen voll, wenn die Kurse fallen. Reverse Convertibles sind vorallem bei seitwärts tendierenden oder nur leicht steigenden Basiswertkursen attraktiv.

RHO

Rho zählt zu den dynamischen Optionskennzahlen und gibt an, wie stark der Wert einer Option auf Zinsveränderungen reagiert. Da der Einfluss von Veränderungen des Zinsniveaus auf Optionspreise vergleichsweise gering ist, spielt Rho für den Anleger nur eine untergeordnete Rolle.

RISIKOAVERS

Gleichbedeutend mit risikoscheu. Gegenteil von risikofreudig.

RISIKOLOSER ZINS

Rendite, die ohne Risiko erzielt werden kann.

RISIKOPROFIL

Jeder Anleger hat auf der Grundlage seiner Vermögenssituation, seiner Risikobereitschaft und seines Anlagehorizonts ein individuelles Risikoprofil. Dabei wird zwischen risikoaversen, risikoneutralen und risikofreudigen Anlegern unterschieden.

ROLLING-DISCOUNT-ZERTIFIKAT

Hinter Rolling-Discount-Zertifikaten steht eine Strategie, bei der in regelmässigen Abständen in fiktive, kurzlaufende Discount-Zertifikate investiert wird, meist mit einer Laufzeit von einem oder drei Monaten. Nach Ablauf wird der nun zur Verfügung stehende Geldbetrag sofort wieder in eine neue Discount-Konstruktion investiert. Der Anleger profitiert davon, dass der Zeitwertgewinn bei Discount-Zertifikaten am Laufzeitende am grössten ist, und hat zudem den Vorteil, dass er nicht selbst ständig neue Produkte suchen und Kauforders aufgeben muss.

RÜCKZAHLUNG

Je nach Ausgestaltung des Produkts kommt es nach einer bestimmten Zeit, spätestens bei Verfall, zu einer Rückzahlung. Die Ausnahme bilden Produkte, die wertlos verfallen können, wie zum Beispiel Warrants mit Knock-Out.

RÜCKZAHLUNGSDATUM

Datum, an welchem die Rückzahlung des Produkts erfolgt (Redemption Date).

Unsere Partner

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