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Symbol Typ Basiswert Umsatz (CHF)
VTABCF Warrant Barrick Gold Corp. 0
EFMBX Barrier RevConv CS ETF CH on SMI / iShares FTSE 100 / iShares EURO Stoxx 50 0
EFHOV Express iShares MSCI Brazil ETF / iShares FTSE-Xinhuan China 25 Index Fund / Market Vectors Russia ETF / WisdomTree India Earnings Fund NA
EFKGW Barrier RevConv iShares MSCI Australia Index ETF / iShares MSCI Singapore ETF / iShares MSCI South Korea Index ETF NA
MDAAZ Mini-Future DAX Index 36.720
DAXSP Warrant DAX Index 190.245
TBZZC Barrier RevConv iShares FTSE-XINHUA China 25 Index / iShares MSCI Brazil Index / RDX NA
ABBEY Warrant ABB N 0
XXAUL Knock-Out Gold 10.080
BCV230 Barrier RevConv iShares FTSE-Xinhua China 25 / iShares MSCI Brazil Index / Wisdom Tree India Earnings Fund NA
Symbol Produkttyp Basiswert Umsatz (CHF)
KSMIF Warrant mit Knock-Out SMI Index 5.964.400
XAUTW Mini-Future Gold 4.841.200
KSMIM Warrant mit Knock-Out SMI Index 990.000
SDAXS Warrant mit Knock-Out DAX Index 819.280
KSMIT Warrant mit Knock-Out SMI Index 744.389
Symbol Produkttyp Basiswert Umsatz (CHF)
FRANK Kapitalschutz-Zertifikat mit Coupon CHF 3M LIB 1.326.272
JKXUR Barrier Reverse Convertible Apple Inc. 643.389
BSREP Tracker-Zertifikat SXI Swiss 510.000
EWINN Tracker-Zertifikat UBS Emergi 454.250
EMMACO Tracker-Zertifikat ZKB Emergi 432.388
Symbol Produkttyp Basiswert Umsatz (CHF)
KSMIF Warrant mit Knock-Out SMI Index 4.412.854
KSMIT Warrant mit Knock-Out SMI Index 2.338.170
UBSJR Warrant UBS N 1.556.718
XNDXD Mini-Future Nasdaq 100 1.523.680
KSMIS Warrant mit Knock-Out SMI Index 1.361.384
Symbol Produkttyp Basiswert Umsatz (CHF)
VXEUD Tracker-Zertifikat EUR 6M Swa 849.910
ZKB1GC Barrier Reverse Convertible EURO STOXX 630.939
ECMCI Tracker-Zertifikat UBS Bloomb 390.645
VTPAL Outperformance-Zertifikat Palladium 389.009
BSDCT Discount-Zertifikat mit Barriere Total S.A. 374.591
Anzahl Produkte scoach logo
Hebelprodukte 27.621
Partizipationsprodukte 3.122
Renditeoptimierungsprodukte 7.498
Kapitalschutzprodukte 1.180
Anlageprodukte mit Referenzschuldner 310
Total 39.873

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FOCUS
10. Januar 2012 / 08:00

Wie sicher ist das Geld bei Schweizer Banken?

Zur Sicherung unseres Ersparten wurde die Einlagensicherung eingeführt. Gelder auf Konti zählen bis zu einem Maximalbetrag pro Einleger als privilegierte Forderungen. Wer hat’s erfunden? Nicht die Schweiz.

von Kristina Fischer und Serge Nussbaumer

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Die nicht abreissenden Schlagzeilen über Staatsverschuldungen, Notkredite und die generellen Entwicklungen im Euroraum führen dazu, dass sich auch viele Schweizer Bankkunden Sorgen machen: Ist es möglich, dass die Krise eine Schweizer Bank in den Abgrund reisst? Ist unser Geld auf den Schweizer Banken sicher? Schauen wir kurz zurück: Am 3. Oktober 1991 fand in der Schweiz der letzte Konkurs einer Schweizer Bank statt – die Spar- und Leihkasse Thun, die sich mit Immobilienrisiken übernommen hatte. Dieser Konkurs war der erste Praxistest der 1984 eingeführten Einlagensicherung. Und sie funktionierte. Ein weiterer Fall, bei dem die Einlagensicherung ihre Wirkung zeigte, war der Konkurs der Genfer Zweigniederlassung der isländischen Bank Kaupthing im Oktober 2008.

 

Was ist die Einlagensicherung?

Was passiert im Falle eines Bankkonkurses? Der Konkursverwalter ermittelt alle ausstehenden Forderungen der Gläubiger und legt die Reihenfolge fest, in der die Gläubiger ihr Geld erhalten. Bei diesem Kollokationsplan werden CHF 100'000 pro Einleger als «privilegiert» behandelt, d.h. sie werden vor den Forderungen der übrigen Gläubiger befriedigt. Mit dem Einlagensicherungssystem wird sichergestellt, dass diese privilegierten Einlagen auch dann ausbezahlt werden, wenn das Vermögen der konkursiten Bank nicht mehr ausreicht. In diesem Fall würden die übrigen Banken, die sich der Einlagensicherung angeschlossen haben, für den Fehlbetrag einspringen. Die Banken müssen allerdings nicht mehr als CHF 6 Mrd. beisteuern. Mit dieser Systemobergrenze möchte man verhindern, dass der Konkurs einer Bank andere Banken mit in den Ruin reisst. Geht Ihre Bank in Konkurs, bei der Sie ein Lohn-, ein Sparkonto sowie ein Wertschriftendepot unterhalten, so sind die Wertschriften, mit Ausnahme der von der eigenen Bank herausgegebenen Kassenobligationen, nicht betroffen. Die Kontostände der beiden Konti und allfällige Gelder in Kassenobligationen werden summiert. Maximal CHF 100'000 gehören zu den privilegierten Forderungen, die innerhalb dreier Monate ausbezahlt werden, sofern die Obergrenze von CHF 6 Mrd. nicht erreicht wird. Der allfällige Restbetrag wird im ordentlichen Konkursverfahren ermittelt.

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Wie relevant ist die Obergrenze der CHF 6 Mrd.?

In der gerade veröffentlichen Liste der weltweit systemrelevanten Banken figurieren auch unsere beiden «Grossen». Faktisch können wir diese als Konkurskandidaten streichen. 21 der 24 Kantonalbanken verfügen über eine unbeschränkte Staatsgarantie. Die drei anderen besitzen eine beschränkte oder keine Staatsgarantie. Doch auch hier besteht eine moralische Verpflichtung des jeweiligen Kantons. Die Raiffeisenbanken sind genossenschaftlich organisiert. Die Regionalbanken und Sparkassen schliesslich fallen mit ihren gesamten Kundengeldern unter die Obergrenze.

Wo steht die Schweiz im Vergleich?

Ein Vergleich mit den relevanten Finanzplatzkonkurrenten der Schweiz zeigt, dass deren Sicherungssysteme in Form von Sicherungsfonds aufgesetzt sind, d.h. sie halten Guthaben zur Sicherung der Einlagen, während die Mitgliedsbanken der Schweizer Einlagensicherung erst im Konkursfall Gelder zur Verfügung stellen müssen. Die Höhe der Einlagensicherung, wie die Grafik zeigt, variiert. Werden in Europa gut USD 110'000 der Einlagen besichert, sind es in den USA USD 250'000 und in Singapur lediglich USD 40'000.

Kein Problem also?

Mit der Einlagensicherung sind wir in der Schweiz in einer komfortablen Lage. Hinzu kommen der sogenannte „Swiss finish“ des Basel III Abkommens und die Erkenntnis einer Grossbank, doch etwas weniger forsch im Investmentbanking aufzutreten. In diesem aktuellen Umfeld stellt sich die Frage, ob das Geld bei einer Schweizer Bank sicher ist, nicht. Wenn man sich jedoch vor Augen führt, wie stark der Bankenplatz in den letzten Jahren in Bewegung geraten ist, greift es dennoch etwas zu kurz, nur das aktuelle Umfeld zur Beurteilung heranzuziehen. Einverleibungen und Übernahmen sind aktueller denn je. Und diese neuen Gebilde gilt es immer wieder zu prüfen.

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