Der eigenen Psyche ein Schnippchen schlagen
In der Theorie der „Behavioral Finance“ verhalten sich Menschen oft nicht rational und lassen sich zu nachteiligen Anlageentscheidungen verleiten. Können Sie die gängigen Fallen beim Anlegen umgehen?
von UBS
Die Thematik rund um die verhaltensorientierte Finanzwissenschaft gründet in der Erkenntnis von Eugene Fama1 im Jahr 1970. Einzelne Personen handeln demnach nicht rational und die Aktienmärkte können sich davon beeinflussen lassen. In der Praxis bedeutet dies, dass Kurse nicht unbedingt den fundamental richtigen Preis abbilden müssen. Je nach Stimmung an den Märkten bewegen sich Kurse über oder unter den fairen Wert. Diese Bewegungen können Trends bilden, die oft ähnlichen Mustern folgen.
Zwei Erkenntnisse aus dieser jungen Wissenschaft wirken sich besonders negativ auf die Rendite der Anleger aus. Einerseits halten Anleger zu lange an einer Meinung fest und erhöhen die Risiken durch ein Aufstocken der Position sogar – entgegen dem Motto „never catch a falling knife“. Später macht sich Resignation breit und der Verkauf erfolgt im ungünstigsten Zeitpunkt. Eine erneute Investition bei einer Kurserholung erfolgt meistens zu spät, wodurch grosses Potenzial vergeben wird.
Die zweite typische Verhaltensweise hängt mit der Prospekt-Theorie von Daniel Kahneman und Amos Tversky2 aus dem Jahre 1979 zusammen. Die Hypothese besagt, dass die Risikoaversion bei Anlegern steigt, sobald eine Anlage in der Gewinnzone handelt. Andererseits sinkt sie bei Anlagen, welche in der Verlustzone liegen. Der daraus abgeleitete Dispositionseffekt führt dazu, dass Gewinne zu früh realisiert und Verlustpositionen zu lange behalten werden.
Diese Verhaltensweisen, gepaart mit einem Aktienmarkt, welcher gewissen Trends folgt, verlangen nach systematischen Lösungen, um menschlichen Verhaltensfehlern keinen Raum zu lassen. Die Lösung sollte folgende Eigenschaften erfüllen: Sie muss systematisch sein, das heisst, sie darf keinen Spielraum für manuelle Interventionen haben. Sie soll Trends frühzeitig erkennen und ausnutzen können. Und sie soll Verluste, wenn möglich, begrenzen und somit eine tiefere Volatilität als der Aktienmarkt aufweisen.
Die UBS RADA-Strategie (Risk Adjusted Dynamic Alpha) kann diese Anforderungen abdecken. Der ihr unterliegende Mechanismus versucht mittels acht verschiedener Indikatoren (darunter zum Beispiel Volatilität und Momentum) zu erkennen, in welcher Verfassung sich ein Markt befindet. Historisch weist die Strategie in rund 58% der Zeit eine Long-Position im Aktienmarkt auf. Gelegentlich (ca. 30%) wechselt die Strategie in Cash oder geht gar Short (ca. 12%). Im vorgeschlagenen Produkt bezieht sich die Strategie auf den DAX, sie kann aber auch auf andere Indizes angewendet werden. Das Produkt eignet sich für Investoren, welche am Aktienmarkt partizipieren wollen und die Vorteile von systematischen Strategien schätzen. Historisch ist die Volatilität der Strategie auf den DAX rund 8% tiefer als diejenige des unterliegenden Index. Die annualisierte Rendite seit 1. Januar 1997 ist mit 18.8% rund 13% höher als beim DAX selbst.
Vielleicht haben Sie die beschriebenen Effekte beim eigenen Handeln auch schon festgestellt oder haben in wissenschaftlichen Artikeln davon gelesen? Umgehen Sie diese Fallen mit dem UBS RADA Zertifikat und schlagen Sie ihrer Psyche ein Schnippchen!
Nähere Informationen zum RADA Zertifikat auf den DAX (Valor: 3 416 291) finden Sie unter www.ubs.com/keyinvest.
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