Günstige Partizipation an Corporate America
It’s the economy, stupid! Mit diesem Wahlspruch gewann Bill Clinton vor fast 20 Jahren die Präsidentschaftswahl gegen George Bush senior. 2012 dürfte dieser Slogan wohl aktueller sein denn je.
von Philipp Vontobel
«Politische Börsen haben kurze Beine», so lautet ein bekannter Börsenspruch. Die seit nunmehr vier Jahren immer mal wieder auflodernde und durch die Politik massiv beeinflusste «Finanzkrise» lässt die «kurzen Beine» jedoch zunehmend infrage stellen. So darf man in den USA auch im Jahr 2012 mit weiteren Eingriffen der Politik in die sich (zu) langsam erholende Wirtschaft rechnen, zumal der Präsident durchaus Interesse an einer Wiederwahl hat. Möglicherweise könnte dies der US-Börse zu einem nachhaltigen Aufschwung verhelfen. Die Makroindikatoren könnten für die US-Volkswirtschaft sicherlich besser sein – jedoch auch weitaus schlechter.
Breites Anlageuniversum
Mit dem Open-end-Zertifikat MSCUS partizipiert der Investor 1:1 an der Entwicklung des MSCI Daily TR Net USA Index. Dessen Basis bilden Aktien sämtlicher in den USA kotierten Unternehmungen, welche unter anderem nach Marktkapitalisierung und Liquidität gewichtet werden. Vom Kursverlauf her entspricht die bisherige Performance des MSCI Daily TR Net USA Index praktisch derjenigen des S&P-500 TR Index. Verglichen mit dem MSCI-World weisen beide Indizes über die letzten vier Jahre eine konstante Outperformance aus. Das Tracker-Zertifikat (UBS-Markenname «ETT», «Exchange Traded Tracker») wird bislang ohne Management-Gebühr angeboten. Entsprechend attraktiv ist das Instrument für Anleger mit Affinität zum amerikanischen Aktienmarkt. Der Spread ist mit 0,33% noch fair gepreist.
US-Wahlkampf gibt Impulse
Mit Blick auf die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA im kommenden Jahr könnte der eine oder andere Impuls für den US-Aktienmarkt für Belebung beim MSCI Daily TR Net USA Index sorgen. Dr. Markus Irngartinger, Equity Strategist bei UBS Research, geht davon aus, «dass die bevorstehenden Wahlen zu einer gewissen politischen Blockade führen könnten und, wie jüngst gesehen, verhindern, dass aggressive Massnahmen zum Abbau der Verschuldung der USA angegangen werden». Dennoch bleibt er grundsätzlich positiv für den US-Aktienmarkt gestimmt: «Trotz der daraus resultierenden Volatilität bevorzugen wir derzeit amerikanische Aktien. Moderat steigende Unternehmensgewinne sollten die Kurse im kommenden Jahr stützen», so der Experte.
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