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Der US-Technologiekonzern versucht gerade, dem Abwärtstrend zu entkommen. Auf Swiss DOTS finden Trader das richtige Instrumentarium, um auf einen Rebound der Microsoft-Aktie zu setzen.

18/03/2022, by Serge Nussbaumer

Microsoft ist ein echter Börsengigant. Die Marktkapitalisierung des Technologieunternehmens beläuft sich auf knapp USD 2.3 Bio. Damit bildet Microsoft zusammen mit Apple den exklusiven Club der Konzerne mit einem Börsenwert von mehr als USD 2 Bio. Auch auf Swiss DOTS, der führenden Schweizer OTC-Plattform für Hebelprodukte, kommt die enorme Bedeutung der 1975 von Bill Gates in einer Garage gegründeten Softwarefirma zum Vorschein. Aktuell heisst der Basiswert für mehr als 800 auf diesem innovativen Marktplatz kotierten Derivate Microsoft.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, aus diesem grossen Fundus ein aussichtsreiches Hebelprodukt herauszufiltern. Bevor der «Derivate Finder» in Aktion gesetzt wird, lohnt sich ein Blick auf die fundamentale und charttechnische Verfassung des Large Caps. Fest steht: In den vergangenen Wochen wären Short-Hebelpapiere eine gute Wahl gewesen. Seit dem Jahreswechsel hat Microsoft um rund ein Zehntel an Wert verloren. Gegenüber dem Ende November 2021 erreichten Allzeithoch steht sogar ein Abschlag von knapp 15% zu Buche.

Das Software-Imperium schlägt zurück

Der Branchenriese ist in die allgemeine Korrektur der während der Pandemie heiss gehandelten Technologieaktien geraten. Wegen der teils stattlichen Bewertungen gilt der Sektor als ein Leidtragender der sich abzeichnenden US-Zinswende. Darüber hinaus lastet der Krieg in der Ukraine auf dem allgemeinen Börsen-Sentiment und damit auch den Wachstumsaktien.

Apropos Wachstum: Microsoft hat mit Dienstleistungen rund um die Kernprodukte Windows, Office und Xbox ein echtes Imperium aufgebaut. Damit greift das Unternehmen die Digitalisierung im Allgemeinen sowie den während der Pandemie forcierten Homeoffice- und Gaming-Trend im Speziellen ab. Mit den Zahlen für das 2. Quartal der Fiskalperiode 2022 hat der Konzern diese These unterstrichen. Im Zeitraum Oktober bis Dezember steigerte Microsoft den Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um ein Fünftel auf USD 51.7 Mrd. Wachstumstreiber war einmal mehr die Cloudsparte. Das Geschäft mit der digitalen Auslagerung von Software und Dateien steigerte den Umsatz um nahezu ein Drittel (siehe Grafik). Das Segment mit der Hauptmarke Azure liefert sich einen heftigen Wettbewerb mit den E-Commerce- respektive Internetgiganten Amazon.com und Alphabet.

Ein um 22% verbessertes operatives Ergebnis rundete den starken Microsoft-Zwischenbericht ab Dennoch lösten die Zahlen an einer vom Techboom verwöhnten Wall Street keine Begeisterungsstürme aus. Viel Lob erhielt CEO Satya Nadella dagegen für den Ausblick. Mit den für die Geschäftszweige «Intelligent Cloud» und «More Personal Computing» ausgegebenen Umsatzzielen übertraf er den Konsens deutlich. Derweil bewegte sich die Quartalsprognose für das Segment «Productivity and Business Processes» im Rahmen der bisherigen Analystenschätzungen. Neben den Office-Applikationen samt der Kommunikationstools Skype und Teams zählt zu dieser Sparte unter anderem auch die Social Media-Plattform LinkedIn.

Spielerisch wieder nach oben

«Da der prozentuale Technologie-Anteil an der globalen Wirtschaftsleistung weiter zunimmt, sind wir innovativ und investieren in verschiedene und wachsende Märkte», brachte Nadella die Strategie des Unternehmens aus Redmond im US-Bundesstaat Washington auf den Punkt. Zu diesem Mantra passt ein Megadeal, den Microsoft wenige Tage vor der Zahlenpräsentation verkündet hatte. Für insgesamt annähernd USD 70 Mrd. möchte der Konzern den Videospielehersteller Activision Blizzard übernehmen. Klappt die Akquisition, der CEO plant das Closing für das Fiskaljahr 2023, würde Microsoft zur Nummer 3 im globalen Gaming-Geschäft aufsteigen. An der Spitze stehen in diesem Wachstumsmarkt – die Community soll von aktuell drei bis 2030 auf 4.5 Mrd. täglich aktive Spieler anwachsen – Tencent und Sony.

«Gaming ist die dynamischste und aufregendste Kategorie in der Unterhaltungsbranche und wird künftig eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung von Metaverse-Plattformen spielen», schwärmte Satya Nadella für den Zukauf. Mit Activision, dem Entwickler von Blockbustern wie «Call of Duty» oder «Candy Crush», drängt Microsoft also vehement in den virtuellen Raum. Dort wartet unter anderem der mittlerweile als «Meta Platforms» firmierende Facebook-Konzern.

Warum sich die Anlage lohnt

In der realen Börsenwelt geht es für den Large Cap jetzt erst einmal darum, die hohe charttechnische Hürde im Bereich von USD 300 zu überwinden. Hier treffen die 200-Tage-Linie, ein horizontaler Widerstand und der kurzfristige Abwärtstrend aufeinander. Angesichts dieser Konstellation bietet es sich für bullishe Trader an, im Swiss DOTS-Universum nach einem Call-Warrant mit einem Strike von USD 300 zu suchen. Ein paar Klicks reichen, um dabei auf ein Mitte September fälliges Produkt (Valorennummer: 112350759) von Goldman Sachs zu stossen. Der an der Schwelle zum Geld notierende Warrant zeigt aktuell einen Hebel von 6.0.

Fündig werden auf der OTC-Plattform auch diejenigen Anleger, welche wegen der derzeit relativ hohen Volatilitäten Mini-Futures den Vorzug geben. Bekanntlich spielt die Kursschwankungsbreite beim Pricing dieser Produktart eine eher untergeordnete Rolle. BNP Paribas handelt auf Swiss DOTS unter anderem einen auf Microsoft basierenden Long Mini-Future (Valor: 111489833), mit einem Stop Loss von USD 255.92. Aktuell beträgt der Abstand zum Basiswertkurs knapp 15%. Von diesem Polster sollten sich Trader nicht blenden lassen. Gerade die jüngste Börsenphase hat gezeigt, wie schnell es nach unten gehen kann – das gilt auch für Giganten wie Microsoft.

Mehr über Swiss DOTS

Swiss DOTS ist die führende Schweizer OTC-Plattform für Hebelprodukte. Microsoft ist nur eine von 90‘000 Trading-Ideen, die Sie hier täglich von 8:00 – 22:00 Uhr kostengünstig zu CHF 9.- flat/Trade handeln können.

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