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Der Computer-Peripherie-Hersteller könnte bei der anstehenden Zahlenpräsentation positiv überraschen und damit der Aktie wieder nachhaltig auf die Beine helfen. Grund genug, um das Tech-Imperium als Basiswert für den Derivathandel mit Swiss DOTS genauer unter die Lupe zu nehmen.

20/01/2022, by Serge Nussbaumer

Lange Zeit lieferte der Computerzubehör-Hersteller Logitech Höchstleistungen sowohl im operativen Geschäft als auch an der Börse ab. Mit seinem Gaming-Zubehör, mobilen Lautsprechern, Tastaturen, Mäusen und Videokonferenzgeräten zählt das schweizerisch-amerikanische Unternehmen nicht nur zu den Digitalisierungs-, sondern auch Corona-Gewinnern. Das hohe Wachstum und die regelmässigen Prognoseerhöhungen katapultierten die Aktie zwischen März 2020 und Juni 2021 von CHF 34 auf CHF 124 empor. Dann aber beendete eine vorsichtige Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2021/22 (31. März) den Husarenritt. In dem anschliessend scharfen Wendemanöver gab das jüngste SMI-Mitglied wieder rund die Hälfte des Anstiegs ab.

Wachstumsdelle und Umsatzplus

Marktteilnehmer mussten erst realisieren, dass sich das Wachstumstempo nach dem «Superjahr» 2020 nicht beliebig fortschreiben lässt, zumal auch noch die allgemein bekannten Probleme in den Lieferketten das Geschäft erschwerten. Trotz dieser Widrigkeiten gelang es Logitech aber, im ersten Semester ein achtenswertes Umsatzplus von knapp 28% auszuweisen. Da andererseits aber auch die Kostenbasis – insbesondere im Marketing sowie der Entwicklung – deutlich anstieg, musste Logitech auf der Ergebnisseite kleinere Brötchen backen. Der operative Gewinn reduzierte sich um 5,5%. Vor allem im zweiten Quartal zeigte sich ein deutlicher Rückgang. Dennoch konnte Logitech die Erwartungen der Analysten übertreffen und gab als Ziel für das Gesamtjahr weiterhin eine stabile Umsatzentwicklung aus. Stabilität zeigt sich seither auch wieder in der Aktie, die seit November bei der Marke von CHF 75 einen Boden ausbildet.

Die nun am 25. Januar anstehenden Zahlen zum dritten Quartal werden zeigen, ob Vorstandschef Bracken Darrell möglicherweise zu tiefstapelt. Das Weihnachtsfest, das erneut stark von der Pandemie gezeichnet war, lieferte schon mal den perfekten Rahmen für die Homeoffice- und Gaming-Produkte von Logitech. Folglich könnte das Quartal dem Unternehmen florierende Geschäfte beschert haben. Die Analysten der Deutschen Bank sind diesbezüglich positiv gestimmt und zeichneten den heimischen Blue Chip noch kurz vor Heilig Abend mit einem «Buy»-Rating aus. Mit ihrer positiven Meinung stehen die Frankfurter aber nicht alleine da, der Durchschnitt von 13 ausgewerteten Analysen mündet in einer Kaufempfehlung mit einem Kursziel von CHF 92,62. Das entspricht einem Potenzial von rund einem Fünftel. Was die Gewinnentwicklung in 2021/22 betrifft, erwartet der Konsens zwar einen leichten Rückgang auf USD 4,24, allerdings liegt dieser Wert immerhin noch 60% über dem Vor-Corona-Jahr. Ab 2022/23 wird dann wieder mit einem nachhaltigen Wachstum gerechnet.

Warum sich die Anlage lohnt

Alles in allem zählt die Logitech-Aktie zu den Comeback-Kandidaten für 2022. Und die Initialzündung könnte bereits in wenigen Tagen mit den Ergebnissen zum dritten Quartal bevorstehen, besonders weil die Logitech-Aktie für starke Ausschläge im Zuge von Zahlenpräsentationen bekannt ist. Anleger, die mit „Vollgas“ auf ein positives Szenario setzen möchten, finden auf Swiss DOTS eine grosse Auswahl an möglichen Hebelpapieren. Mehr als 1‘500 Warrants & Derivate sowie auch noch zahlreiche Optionen und Futures auf den Basiswert sind auf der Plattform kotiert. Da ein jüngst gescheiterter Ausbruchsversuch aus dem Seitwärtskanal die Volatilität der Logitech-Aktie nach oben trieb und sich Warrants dadurch verteuerten, können Interessierte, die unsere positive Meinung teilen, für eine kurzfristige Spekulation ein Faktor-Zertifikat ins Auge fassen. Das Long-Produkt (Valor 56462547) aus dem Hause Société Générale verfügt über einen konstanten Hebel von 4 und ist in der Preisstellung von den Kursschwankungen unabhängig. Faktor-Zertifikate spielen besonders bei einer kurzen Haltedauer ihre Vorteile aus. Wer dagegen das vermeintlich mittelfristige Potenzial der Logitech-Aktie abgreifen möchte, wählt einen der zahlreich auf Swiss DOTS kotierten Mini Futures auf Logitech. Ein adäquates Produkt wäre die Long-Variante (Valor 113937139) der UBS. Der Hebel des Open-End-Papiers liegt bei rund 4, die K.o.-Schwelle „komfortable“ 19% entfernt.

Mehr über Swiss DOTS

Swiss DOTS ist die führende Schweizer OTC-Plattform für Hebelprodukte. Logitech ist nur eine von 90‘000 Trading-Ideen, die Sie hier täglich von 8:00 – 22:00 Uhr kostengünstig zu CHF 9.- flat/Trade handeln können.

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