Trading Desk

Der dänische Schmuckhersteller Pandora hat Covid-19 gut überstanden und rechnet für 2021 mit einer Belebung des Geschäfts. Die Aktie eignet sich als Beimischung in ein breit diversifiziertes Aktienportfolio.

02/03/2021, by Dieter Haas

Pandora ist ein dänisches Unternehmen der Schmuckindustrie. Das Unternehmen wurde 1982 durch den Goldschmied Per Enevoldsen und seine Frau Winnie in Kopenhagen gegründet.

Viele denken bei Dänemark an idyllische Ferienhäuser am Meer, Windräder, die Meerjungfrau in Kopenhagen und an Menschen, die fast so lustig reden wie beim Dänisch-Kurs von Komiker Hape Kerkeling. Dass es im Land der glücklichen Menschen auch besonders gute Aktien gibt, dürfte weniger bekannt sein. Dabei herrscht in Dänemark trotz Corona ein Börsenboom. Kaum eine der Aktie des Blue Chip Börsenbarometers OMX-20 lag performancemässig in den letzten 12 Monaten in den roten Zahlen. Die meisten verzeichneten zwei- bis sogar dreistellige Gesamtrenditen. Den Vogel abgeschossen hat dabei die Aktie von Pandora. Sie war der Gewinner. Der Schmuckhersteller kennt keine Krise. Das Unternehmen zählt zu den grossen der Welt im Bereich der Schmuckindustrie.

 

 

Quelle: Infront

Die Perspektiven des globalen Marktes in den kommenden Jahren sind vielversprechend. Pandora wird sich dabei ein gehöriges Stück vom Kuchen abschneiden!

Quelle: Pandora

Wegen Covid-19 verzeichnete Pandora gemäss einem am 8.Februar veröffentlichten Communiqué im vergangenen Jahr zwar lediglich ein organisches Wachstum von +/- 0%. Im laufenden Jahr soll es aber bereits wieder deutlich aufwärts gehen. Im Januar verlief die Entwicklung plangemäss und innerhalb der angestrebten Guidance. Diese rechnet für das laufende Jahr mit einem organischen Wachstum von 8% und einem EBIT von über 21%.  

Anlagekonklusion

Die Aktie von Pandora, die derzeit mit einem Kurs/Gewinn-Verhältnis für 2021 mit 16,5 bewertet ist,  verdient auch in den kommenden Monaten ihren Platz in einem diversifizierten Aktienportfolio. Die positiven Perspektiven für 2021 lassen nach einem stagnierenden Jahr 2020 mittelfristig einen Anstieg an des Allzeithoch von Mai 2016 erwarten.

 

Quelle: Swissquote

01/03/2021
01/03/2021