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«Trading Idee»: Meta Platforms: Zurück im Rampenlicht

01.10.2026 3 Min.
  • Wolfgang Hagl
    Redaktor

Der Social Media-Gigant hat einen KI-Agenten lanciert. An der Wall Street löste «Muse» eine Kaufwelle aus. Jetzt geht es für Meta darum, einen markanten Widerstand aus dem Weg zu räumen.

Am 24. September 2026 gab US-Präsident Donald Trump ein Staatsbankett für den chinesischen Machthaber Xi. Neben Politikern der beiden Supermächte kamen viele Wirtschaftsvertreter in das Weisse Haus. Dazu zählte Mark Zuckerberg. Der CEO von Meta Platforms dürfte bestens gelaunt gewesen sein. Am Tag des Banketts nahm die Kapitalisierung des von ihm als Facebook gegründeten Unternehmens um 4,5% zu. Damit schaffte es der Social Media-Gigant endgültig zurück in das Rampenlicht. 

Im vergangenen Jahr war die Meta-Aktie nach und nach in die Versenkung verschwunden. Ausgehend von einem Mitte August 2025 erreichten Allzeithoch bei knapp USD 800 setzte der Large Cap um mehr als ein Drittel zurück. Ausgebremst wurde das Papier unter anderem von der Diskussion um die Sicherheit respektive das Suchtpotenzial der Meta-Plattformen. Ohne ein Fehlverhalten einzuräumen, hat sich das Unternehmen in diesem Zusammenhang vor kurzem auf einen milliardenschweren Vergleich mit 29 US-Bundesstaaten geeinigt. Die weltweite Kritik an dem Branchenriesen – Tag für Tag sind rund 3,6 Milliarden Menschen auf den Meta-Applikationen Facebook, Messenger, Instagram und WhatsApp aktiv – bleibt. 

Der Argwohn von Datenschützern schlägt Meta auch beim KI-Agenten «Muse» entgegen. An der Wall Street hat der Anfang September gestartete Service dennoch Begeisterungsstürme ausgelöst. Seit dem Launch verteuerte sich die Meta-Aktie um rund ein Fünftel. «Muse» kann in den USA über eine App sowie den Messenger-Service WhatsApp eingesetzt werden. Der Agent greift auf einzelne Anwendungen seiner Nutzer zu und kann auf diese Weise den Versand von Mails, den Kauf von Tickets oder die Urlaubsplanung übernehmen. 

Wenig überraschend stand «Muse» an der jüngsten Entwickler- und Produktkonferenz des Konzerns im Fokus. Im Rahmen der «Meta Connect 2026» stellte Mark Zuckerberg unter anderem den «Muse Charm» vor. Das kleine Gerät ist mit einem 5G-Modem ausgestattet und gibt seinen Nutzern die Möglichkeit, die KI in der Hosentasche mitzutragen. Alles in allem zeigt die jüngste Entwicklung, dass Meta im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz angekommen ist. Jetzt geht es für das Unternehmen darum, diesen Trend und die neuen Angebote zu monetarisieren. Die nächste Wasserstandsmeldung gibt es am 27. Oktober 2026, wenn der Konzern die Zahlen für das 3. Quartal 2026 präsentiert. 

Gut möglich, dass der Meta-Aktie bis dahin der Sprung über den horizontalen Widerstand im Bereich von USD 780 gelingt. Zunächst ist das Papier an dieser Hürde abgeprallt. Nach den Avancen der vergangenen Wochen käme eine Konsolidierung nicht von Ungefähr. Mit dem Knock-out Warrant Call können sich Trader für den nächsten Schub positionieren und auf den Ausbruch nach oben setzen. Momentan zeigt das Papier einen Hebel von 4,9. Der Stop Loss liegt bei USD 582,699. Auf diesem Niveau bewegte sich Meta Anfang September. Achtung: Sollte die «Muse»-Euphorie verfliegen und die Aktie unter Druck geraten, würden bei dem Hebelprodukt schnell überproportionale Verluste auflaufen.

Produktinfos*

ISINCH1595916672
ProdukttypKnock-out Warrant Call
BasiswertMeta Platforms
EmittentBNP Paribas
RatingA+ (S&P)
BasiswertwährungUSD
HandelswährungCHF
Erster Handelstag4. September 2026
Laufzeitopen-end
Hebel*4,92
Stop Loss*USD 582,699
FinanzierungslevelUSD 582,699
Briefkurs*CHF 13,20
Briefkurs Basiswert*USD 731,442
HandelsplatzSwiss DOTS
Weblinkbnp.ch/CH1595916672
*Stand 25. September 2026

Kursverlauf META PLATFORMS

Quelle: baha

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