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In die Zukunft der Strominfrastruktur investieren

18.05.2026 5 Min.
  • Curdin Summermatter
    Leiter Verkauf Strukturierte Produkte
    Zürcher Kantonalbank

Die Modernisierung der globalen Strominfrastruktur gewinnt an Dringlichkeit. Das ZKB Tracker-Zertifikat eröffnet einen einfachen Zugang zum Anlagethema

Die globale Energielandschaft befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Elektroautos, smarte Technologien, der Fortschritt in der künstlichen Intelligenz (KI) und der Ausbau erneuerbarer Energien treiben den weltweiten Strombedarf in neue Höhen. Doch während die Nachfrage nach Elektrizität rasant wächst, ist die bestehende Strominfrastruktur vielerorts veraltet und den heutigen Anforderungen nicht mehr gewachsen.  

So ist mehr als die Hälfte der Stromnetze in den Industrieländern älter als 20 Jahre. In der Europäischen Union haben rund 40% der Anlagen sogar die Marke von 40 Jahren überschritten und nähern sich laut dem Europäischen Rechnungshof dem Ende ihrer Nutzungsdauer. Die Überalterung der Netze ist jedoch nicht die einzige Schwachstelle: Die Strominfrastruktur muss flexibler, intelligenter und widerstandsfähiger werden, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

Vom ersten Stromnetz zur modernen Infrastruktur

Das erste zentrale Stromkraftwerk der Welt nahm seinen Betrieb im September 1882 in New York City auf. Das Versorgungsnetz der Pearl Street Station erstreckte sich über rund 800 Meter und versorgte knapp 60 Kundinnen und Kunden in Lower Manhattan mit Gleichstrom. 

Seit diesen bescheidenen Anfängen hat sich die Elektrizitätsversorgung enorm weiterentwickelt. Heute erstreckt sich allein die EU-Strominfrastruktur über eine Länge von mehr als einer Million Kilometer und zählt zu den umfangreichsten Netzen der Welt. Diese Netze wurden jedoch hauptsächlich zu einer Zeit gebaut, als Strom überwiegend aus fossilen Energieträgern gewonnen wurde – eine Strategie, die damals sinnvoll war. Mit der Ausweitung der erneuerbaren Energien stossen diese Strukturen jedoch an ihre Grenzen und müssen grundlegend weiterentwickelt werden. 

Das Stromnetz der Zukunft steht vor drei zentralen Herausforderungen. Erstens muss die wachsende Stromproduktion aus erneuerbaren Energien effizient integriert werden – von grossen Anlagen in sonnigen und windreichen Regionen bis hin zur Einbindung dezentraler Produzenten wie Haushalte mit Solaranlagen. Zweitens erfordern die wetterbedingten Schwankungen von Wind- und Sonnenenergie smarte Technologien, die Daten in Echtzeit erfassen und eine dynamische Netzsteuerung ermöglichen, etwa durch intelligente Zähler, automatisierte Laststeuerung und Speicherlösungen. Drittens stellt der Klimawandel die Strominfrastruktur vor neue Belastungsproben. Extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, Stürme und Überschwemmungen treten häufiger auf und verlangen nach robusteren Materialien und widerstandsfähigeren Netzen.

Netzanschluss sichern

Um diese Herausforderungen zu bewältigen, sind massive Investitionen in die Strominfrastruktur nötig. Gemäss Schätzungen der Internationalen Energieagentur (IEA) müssen die jährlichen Investitionen in das globale Stromnetz bis 2030 um rund 50% steigen, von derzeit USD 400 Milliarden auf über USD 600 Milliarden. Die IEA kommt zudem zum Schluss, dass bis 2050 mehr als zwei Drittel der bestehenden Stromnetze weltweit ersetzt werden müssen. 

Ohne diese Investitionen droht die Strominfrastruktur an der Schnittstelle von Stromproduktion, -speicherung und -nachfrage zum Flaschenhals zu werden. Bereits heute führt die mangelnde Netzkapazität zu Versorgungsengpässen, Verzögerungen bei Netzanschlüssen und einem langsameren Ausbau erneuerbarer Energien. So stecken derzeit weltweit mehr als 2500 Gigawatt an Projekten in der Warteschlange für den Netzanschluss, berechnet die IEA. Dies betrifft die Anbindung erneuerbarer Energiequellen ebenso wie Rechenzentren, die für Cloud-Computing und KI-Anwendungen benötigt werden – solange der Stromfluss stockt, konkurrieren die verschiedenen Projekte um die begrenzte Netzkapazität. 

Wie Anlegerinnen und Anleger partizipieren können

Das ZKB Tracker-Zertifikat auf einen Strominfrastruktur-Aktienbasket eröffnet eine einfache Möglichkeit, am Anlagethema zu partizipieren. Der Aktienkorb bündelt Unternehmen aus Europa und den USA, die eine Schlüsselrolle bei der Modernisierung und dem Ausbau der globalen Strominfrastruktur spielen. Der Fokus liegt auf Akteuren, die in den Bereichen Stromnetze und Übertragung, Ausrüstung und Systemtechnik sowie unterstützenden Technologien (Enabler) aktiv sind. Das Tracker-Zertifikat hat eine Laufzeit von drei Jahren und ist in CHF, EUR und USD verfügbar.

Erfahren Sie mehr über die Anlagelösung

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